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6./7. Woche in San Diego

Letzte Woche bin ich nicht zum Schreiben gekommen, da es draußen einfach zu schön war....Ich war jeden Tag am Strand, hab viel gelesen, meine neue Luftmatratze (im Loungeformat mit Armlehnen und Trinkhalter ;-) und Paddleboard auf der Bucht ausprobiert, bin Fahrrad gefahren, habe Volleyball gespielt, bin den Boardwalk hoch und runter geskatet, mit dem Mustang rumgecruist, etc... Hier ist jeder Tag wie Urlaub...
In der Schule laufe ich langsam warm und versuche Kompromisse zwischen den mir neuen Verfahren, Methoden, Bestimmungen etc. und meinem gewohnten System zu finden. Dies scheint mir bisher ganz gut zu gelingen, was mir auch die Fachberaterin der Zentralstelle für Auslandsschulwesen bestätigte, die mich am Mittwoch in der High School besucht hat. Hat gut getan, das zu hören, weil ich mir zwischenzeitlich wirklich unsicher war, ob ich das hier alles so richtig mache.
Einige Dinge sind mir vollkommen fremd, beispielsweise die Hausaufgabenregelung.
Die Kids bekommen hier Punkte für das Abgeben der Hausaufgaben, jedoch nicht für deren Qualität. Wer seine HA gemacht hat, bekommt 10 Punkte. Das ist für mich gewöhnungsbedürftig, da man meiner Meinung zwischen einer Hausaufgabe ohne einen einzigen Fehler und einer Hausaufgabe voller Fehler unterscheiden muss. Vielleicht sehe ich das aber auch falsch...
In solchen Dingen bin ich mir noch unsicher. Ich habe mich dazu entschlossen, einfach mal beide Aspekte zu beurteilen, die ersten Einwände von Schülern kamen bereits...
Mal sehen, ob ich sie noch überzeugt bekomme...
Super finde ich, dass hier sämtliche organisatorische Dinge elektronisch geregelt werden. So gebe ich beispielsweise alle Ergebnisse von Tests, Klassenarbeiten, Hausaufgaben, Präsentationen etc. der Schüler/innen in ein Programm namens Power School ein. Hierüber wird auch jeden Morgen die Anwesenheit registriert und sämtliche Ergebnisse werden sofort für das Sekretariat, für Schüler und Eltern sichtbar. Zudem erspart man sich viel Rechnerei, wenn es um das Ermitteln von Gesamtnoten, Fehlstunden etc. geht. Echt super!
Am Dienstag hatten wir Tag der offenen Tür. Ich habe einige deutschsprachige Eltern meiner Schüler/innen kennengelernt und entgegen der Ankündigungen und zu meiner großen Freude waren alle wirklich sehr nett und verständnisvoll.
Im Mai findet ein deutsches Theaterfest in San Diego statt, an dem meine beiden Fortgeschrittenenkurse mit einem von den Schülern selbstgeschriebenen Stück zu der Erzählung „Die Verwandlung“ von Franz Kafka teilnehmen werden. Zur Zeit proben wir die ersten Szenen und die Schüler/innen zeigen großen Spaß daran.
Nächste Woche ist Test- und Klassenarbeitswoche, was locker wird, und dann ist schon Spring Break, was eine Woche frei bedeutet. Ich habe nichts geplant, da ich das Paradies vor der Haustür habe. Ich werde wohl hier eine Woche entspannen und es mir gut gehen lassen, meinen neuen Grill ausprobieren, Aperol Spritz trinken, den (Aperol) ich hier letztens im Spirituosenladen gefunden habe und die Operation Surfboard und surfen in Angriff nehmen. Bisher war das Wasser noch so verdammt kalt.
Ich habe jetzt die Abstellfläche oberhalb meines Badezimmers in ein Schlaf-Loft umfunktioniert. Von oben sieht das ganz schön hoch aus...Werde das in den Ferien mal testen.
Wie ihr seht, geht es mir weiterhin prima.

Bis bald!
XOXO
23.3.14 17:49
 


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