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San Diego High School

Einige fragen sich vermutlich, wie meine erste Arbeitswoche gelaufen ist...Nun ja, holprig, aber ok würde ich sagen.
Die Kids sind nett, typische amerikanische Teenager halt, denen es schwerer fällt als unseren Schülern, sich über einen längeren Zeitraum hinweg auf eine Sache zu konzentrieren. Die meisten Kollegen machen einen netten Eindruck, leider besteht das Kollegium vorwiegend aus älteren Lehrern/-Innen. Gestern war ich bei Stan eingeladen, einem Geschichtslehrer, der bereits 43 (!) Jahre an der Schule unterrichtet und vor langer Zeit einen Austausch mit einer österreichischen Schule auf die Beine gestellt hat. 3 der Ösis sind gestern angekommen, um den Austausch wieder auf die Beine zu stellen, wovon ich natürlich nicht begeistert bin! Nun ja, wir werden sehen, was passiert...
Mein Highlight bei Stan war das hervorragende afrikanische Essen und die Tatsache, dass er Aperol hatte...
Momentan unterrichte ich 4 Kurse an der SD High School, aufgrund des A/B Stundenplans macht dies 2 Kurse pro Tag.
Bei den Kursen handelt es sich um einen Anfängerkurs mit 25 SuS, zwei Fortgeschrittenenkurse mit einmal 15 und einmal 17 SuS und einen Kurs mit nur 4 SuS, die alle bereits deutsch sprechen, aber, soweit ich das beurteilen kann, Lernschwierigkeiten haben.
Die Stunden dauern 90 Minuten, dienstags, am Kurztag, nur 70 Minuten. Schulbeginn ist um 7:30 Uhr. (Ja richtig, ich habe momentan bereits um 10:45 Uhr, bzw. dienstags um 10:00 Uhr frei, aber pssssssssssssssst.... ).
Von der bisherigen Deutschlehrerin, die eigentlich keine ist, habe ich leider bisher keinerlei Infos erhalten, so dass ich in der ersten Woche viel mit den SuS ausprobiert habe, um deren Leistungsstand, bevorzugte Arbeitstechniken und Methoden einschätzen zu können.
Insgesamt muss ich hier umdenken, und die Tatsache, dass ich bisher keine praktische Erfahrung im Bereich Deutsch als Fremdsprache (DaF) habe, macht die Arbeit zu einer richtigen Herausforderung. Erklär mal jemandem, warum man das Buch DEM Mann oder DER Frau gegeben hat, man aber DEN Mann gesehen und DIE Frau getroffen hat oder warum das Präteritum von laufen lief, aber von kaufen nicht kief ist.
Gestern habe ich angefangen, ein Curriculum zu basteln und Rubrics (Bewertungsbögen für die Kompetenzen (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hören) sowie die einzelnen Aufgabenbereiche (z.B. Präsentieren, Projekte etc.) für die sonstige Mitarbeit und die Kopfnoten, die es hier noch gibt, zu erstellen. Bisher bin ich bei 60 Seiten...
Wie ihr seht, bin ich bereits mittendrin im Schulalltag, der anders, spannend und herausfordernd ist, der aber, aufgrund der Tatsache, dass ich momentan nur 2 Kurse pro Tag unterrichte, auch wesentlich weniger arbeitsintensiv ist. Das wird sich leider definitiv ändern, da ich eigentlich auf 25 Stunden pro Woche kommen muss, aber bisher hat dies hier vor Ort noch niemand so richtig verstanden... Somit habe ich noch das Glück, ab mittags am Strand sitzen zu können, Fahrrad oder Cabrio fahren zu können etc... Nun ja, was soll ich sagen...Life is good so far...
9.2.14 12:12
 


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